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Korfu – grüne Schönheit im Meer der Farben

Schon Kaiserin Sissi und später Kaiser Wilhelm II. schätzten die bekannteste und landschaftlich reizvollste der Ionischen Inseln als Urlaubsparadies. Korfu bietet einen wahren Farbenzauber: Tiefgrüne Zypressenwälder wechseln sich ab mit goldgelb leuchtendem Ginster und duftenden Orangen- und Zitronenhainen. Wie ein dicht gewobener Teppich überziehen 3 Mio. uralte, knorrige Olivenbäume mit ihrem silbrig grün glänzenden Blattwerk die Täler, Hügel und Berge auf der Insel.

Die Küsten bieten vom langen, breiten Sandstrand über schmale Kieselstrände bis zu kleinen Badebuchten für jeden etwas. In den zahlreichen Tavernen kann man es sich am Abend gemütlich machen.

Nach nur 2 Stunden Flug landeten wir mit Einflug über der Mäuseinsel auf Korfu. Gegenüber der Mäuseinsel gibt es 2 Cafes, von wo aus man die Flugzeuge vor allem dienstags und samstags beim Landen fast hautnah beobachten kann. Da die Landebahn auf Korfu kürzer ist als anderswo, dürfen dort nur Piloten anfliegen, die extra einen Lehrgang bei der griechischen Fluggesellschaft absolviert haben.

Auf der Fahrt zum Hotel auf der Küstenstraße bekamen wir schon einen ersten Eindruck von der schönen Landschaft und dem vielen Grün der Insel. Das Grün wurde immer wieder von vielen bunten Farbklecksen der unterschiedlichsten Blüten unterbrochen.

Ein Muss ist der Besuch des Achillions, von wo man einen sehr schönen Blick aufs Meer und die Inselhauptstadt hat. Kaiserin Sissi hat ihre Sommerresidenz nach dem von ihr grenzenlos verehrten Held der Antike Achilles benannt. Heute ist in dem Schlösschen unter anderem ein Museum zum Gedenken an sie untergebracht.

Auch Korfu Stadt (Kerkyra) ist einen Besuch wert. Hier haben verschiedenste Kulturen im Laufe der Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen. Die Esplanade bildet den Mittelpunkt des abendlichen geselligen Treibens. In den engen Gassen der Altstadt hat man die verschiedensten Einkaufsmöglichkeiten.

An der Westküste der Insel liegt die Traumbucht von Paleokastritsa, wo Odysseus einmal mehr vom Bannstrahl Poseidons getroffen wurde. Hier fährt man über Serpentinen und durch enge Gassen in Dörfern, wo rechts und links vom kleinen Bus nur ein paar Zentimeter bis zu den Häusermauern Platz sind, zu einem Aussichtspunkt, von wo man einen traumhaften Blick auf die Küste und aufs Meer hat.

Ansonsten kann man auch verschiedene Bootstouren, Wandertouren, Jeepsafaris oder Ausflüge ins nahe gelegene Albanien unternehmen oder auch Klöster besuchen – also für jeden Geschmack etwas. Für die Kleinen gibt es auch einen Aquapark.

Andrea Kirchhof

 
 
 
 
 
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